Es herrschte großes Interesse, die beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr kennenzulernen. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Christine-Brückner-Schule aus den Jahrgängen 7-10 hatten sich angemeldet, um einen ganzen Vormittag beim Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar zu verbringen.

Zu Beginn sorgte noch der militärische Ton bei einigen für Irritationen, aber die Vortragenden setzten ihre Aufforderung zur uneingeschränkten Aufmerksamkeit durch. Nach einem freien Rundgang durch die Halle mit den ausgestellten Hubschraubern, in die man zum Teil auch hineinklettern konnte, wurden fünf Gruppen gebildet, die in Intervallen von 20 Minuten die fünf angebotenen Stationen ansteuerten. In jeder Gruppe wurde, wie beim Militär üblich, einer oder eine zum verantwortlichen Gruppenleiter gekürt und mit einer Warnweste ausgestattet.
So präsentierten der Sanitäts- und Rettungsdienst, die Feuerwehr, die Militärpolizei (Feldjäger) und zwei ehemalige Hubschrauberpilotenkurzweilig und informativ, welche Ausbildungsmöglichkeiten in welchen Berufen bei der Bundeswehr bestehen und beantworteten zahlreiche Fragen. Auch das Angebot, ein Blockpraktikum in der Kaserne zu absolvieren, fand einige Interessenten.
Zum Abschluss gab es in der Kantine ein vollständiges Mittagessen. Die verantwortlichen Lehrkräfte Heinz Helge Fach und Elke Döbel konnten angesichts der sehr disziplinierten und aufmerksam zuhörenden Schülergruppe ein positives Fazit ziehen und nahmen noch das Angebot der Bundeswehr, Berufsinformationsveranstaltungen auch in der Schule durchzuführen, mit nach Hause.

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