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CBS-Schüler gewinnen Schauspielerpreis und 2500 Euro

von links: Paul Kröner, Vertreter der Fraport AG, Ayten Mamedov, KaiArendt, Leni Baumann, Emmanuel Bushiri, Heinz Helge Fach, Milan Spengler (©hr/Sebastian Reimold)

Das Filmteam der Christine-Brückner-Schule hat einen unglaublichen Erfolg errungen. Beim Filmwettbewerb „Meine Ausbildung 2026 – Du führst Regie“ des Hessischen Rundfunks wurde der in der Projektwoche entstandene Film „Quo vadis Milan?“ in der Kategorie „Beste schauspielerische Leistung“ ausgezeichnet. Die dritthöchste Kategorie war mit 2500 Euro dotiert, gestiftet von der Fraport AG.

Zum 18. Mal hatte der Hessische Rundfunk Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen aufgerufen, ihre Sicht auf das Thema Ausbildung filmisch umzusetzen und einzusenden. 58 Schulen aus ganz Hessen hatten sich Anfang des Jahres beworben. Eine unabhängige Jury hatte die Nominierten ausgewählt und schließlich die sechs Siegerfilme gekürt.

Nur sechs Schüler des 14-köpfigen Teams durfte Klassenlehrer Heinz Helge Fach mit zur Preisverleihung im Funkhaus des Hessischen Rundfunks nehmen, nachdem der Film als einziger nordhessischer Beitrag nominiert worden war. Die feierliche Preisverleihung wurde live im YouTube-Kanal des HR übertragen.

Im Fernsehstudio des HR, im Hintergrund Moderator Noel Schmidt

Die Jury lobte neben den vielen bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen besonders den Mut, sich an das schwierige Comedy-Format gewagt und dieses dann originell und witzig umgesetzt zu haben. Im Film hat Milan keinen Plan für seine Zukunft und verliert sich zwischen verrückten Berufsideen, Tagträumen und Realität. Erst ganz am Ende wartet eine Erkenntnis, mit der niemand gerechnet hat.

Hauptdarsteller Milan Spengler benötigte nur selten Dialoge aus dem Drehbuch. Die meisten Szenen waren spontan improvisiert, was das Ganze sehr authentisch wirken ließ. In weiteren Sprechrollen überzeugten Kai Arendt, Rafael Garbuz, Maya Thiel, Mathilda Mehnert, Darleen Kruse, Heba Al Qasab und Simona Cosnicean.

Großen Anteil am Erfolg des Films hatte Paul Kröner, der den Film professionell geschnitten hat und auch die Musik- und Tonmischung besorgte.

Hauptdarsteller Milan Spengler im Interview

Die Stop-Motion-Animation wurde von Hanna Rauschenberg, Ayten Mamedov, Leni Baumann und Darleen Kruse erstellt. Musiklehrer Michael Brüll komponierte die Titelmusik.

In der Endrunde waren Schulen aus zahlreichen hessischen Landkreisen und Städten vertreten. Durch das Finale führte hr-Moderator Noel Schmidt. Vergeben wurden die dotierten Preise in den Kategorien bester Film, beste Story, beste schauspielerische Leistung und bester Newcomer. Außerdem gab es einen Preis für Innovation und einen Förderpreis für Inklusion. Das hr-fernsehen zeigt vom 10. bis 14. August, jeweils ab 7 Uhr, alle sechs ausgezeichneten Filme sowie alle für die Endrunde nominierten Arbeiten.

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