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Schule

Die Christine-Brückner-Schule feiert mit buntem Markt am 7. Mai

Eine runde Sache, die es zu feiern gilt: Seit 50 Jahren besteht im Bad Emstaler Ortsteil Sand die Gesamtschule, die inzwischen nach der Schriftstellerin Christine Brückner benannt ist. Am 7. Mai wird das Jubiläum mit einem großen, bunten Schulfest gefeiert.

Die Vorbereitungen laufen schon länger auf Hochtouren, die Fäden dazu laufen bei einem Planungsstab zusammen, der aus acht Lehrkräften und der Schulsekretärin Silke Heldt besteht. Das Gremium, da lässt die stellvertretende Schulleiterin Birte Behr keinen Zweifel, leiste Großartiges, sei „mit viel Herzblut“ bei der Sache, wenn es darum gehe, die Abläufe und das Programm zu managen und vorzubereiten. „Das kann eine Schulleitung unmöglich alleine schaffen“, so Behr weiter. „Und es zeigt auch die starke Verbundenheit der Lehrkräfte mit der Schule.“

Aber nicht nur das Kollegium hat das Jubiläum im Blick, auch die Schüler haben ihren Fokus derzeit verstärkt auf den 7. Mai gerichtet, den Tag, an dem die Schule von 15 bis 18 Uhr zu einem bunten Markt werden wird. Die Schülerinnen und Schüler werden ihre Arbeiten aus der vorangegangenen Projektwoche präsentieren. Thematisch geht es um die nachhaltigen Entwicklungsziele der Unesco. Und noch etwas wird an diesem Tag vorgestellt: eine Festschrift, die federführend von der Lehrerin Olga Lange erstellt wurde.

In dem üppigen Heft, das sich gerade im Druck befindet, „ist die ganze Chronologie der vergangenen 50 Jahre aufgearbeitet“, sagt Chefredakteurin Lange, „der Fokus liegt nach dem Blick zurück auf der Schule heute“. Viel Bildmaterial sei drin, sodass sich die meisten aktuellen Schüler, aber auch viele ehemalige, wiederfinden werden. Unterstützt wurde Lange durch Schüler eines Wahlpflichtkurses, die als Fotoreporter Veranstaltungen und besondere Termine im Schulgeschehen journalistisch begleiten und festhalten. „Die Schüler haben sich durchs Archiv gearbeitet und vorsortiert. Sie haben mit Tablets Seiten gescannt, und ich habe es geordnet und eingefügt.“

Eine Besonderheit sei, sagt die stellvertretende Schulleiterin Birte Behr, „dass wir eine Öffnung der Schule in die Gemeinde hinein haben. Beim Schulfest haben wir auch eine große Anzahl von Ausstellern, von Sport- und Kulturvereinen, die sich beteiligen.“ Ein Beispiel: der Heimat- und Geschichtsverein. „Mit denen haben wir eine Kooperation“, erklärt Olga Lange. „Die machen mit meiner Klasse einen Stand zum Thema ‚Was können wir von früher lernen´?

Zur Unterhaltung der Gäste wird die Schulband spielen, verschiedene Bühnenstücke stehen auf dem Programm. Für die Verpflegung der Besucher wird bestens gesorgt, auch in einem Café der Generationen, in dem es Kaffee und Kuchen geben wird.

Die lokale Wirtschaft wird vertreten sein, Betriebe und Firmen, die Ausbildungsstellen anbieten, die Feuerwehr wird mit einer Mitmachstation dabei sein, aber auch die Emstaler Stottertherapie wird sich mit einem Info-Stand beteiligen. „Es wird einen bunten Markt geben, wo die Kinder sich ausprobieren können. Es wird ganz vielfältig“, verspricht Behr. Der Fußballverein werde genauso dabei sein wie das Kasseler Staatstheater als Kooperationspartner der Schule. Insgesamt, sagt Birte Behr, werden 32 externe Partner am bunten Markt auf dem Schulgelände, auf dem angrenzenden Parkplatz und auf der Otto-Heinrich-Kühner-Straße präsent sein, die für die Dauer der Veranstaltung durch die Gemeinde für den Verkehr gesperrt werde.

Wer Probleme mit der Orientierung auf dem Gelände hat, müsse nicht verzagen: Eine Klasse übernimmt Lotsendienste. „Die Schüler zeigen den Gästen, wo es langgeht, und unterstützen auch die Aussteller, wenn Bedarf besteht“, erklärt Birte Behr.

Am Tag des Schulfestes sollte man idealerweise mit dem ÖPNV anreisen oder aber im Bereich des Kurparkes parken und dann den Weg zur Schule zu Fuß zurücklegen. Denn es dürfte schon richtig viel Betrieb auf dem Schulgelände sein, auch wenn auf einem Plakat, mit dem für die Veranstaltung zum Jubiläum geworben wird, die Schule als „klein, aber fein“ beschrieben wird. Tatsächlich werden 600 Schüler der Jahrgänge 1 bis 10 in Sand unterrichtet. Sie kommen aus Bad Emstal und auch aus Naumburg und Schauenburg. „So klein ist die Schule gar nicht“, räumt dann auch Birte Behr ein. „Sie wächst und platzt auch so ein bisschen aus den Nähten. Aber das zeigt: Wir sind ein attraktiver Schulstandort.

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