Christine-Brückner-Schule
Christine-Brückner-Schule

VI. Lehren und Lernen

6.1. Selbstorganisiertes Lernen

 

»Lernen ist nicht das Ergebnis von Lehren« … diese Erkenntnis der modernen Lernforschung steht im Widerspruch zu traditionellen Vorstellungen von Unterricht, bei denen der unterrichtende Lehrer als verantwortlicher Vermittler von Wissen gesehen wurde. Pädagogik, Didaktik und Neurowissenschaft richten heute den Focus auf den eigenverantwortlich und selbstorganisiert lernenden Schüler und fordern die zunehmende Übergabe der Lernverantwortung in die Schülerhand. Der Lehrer bleibt zwar als fachlicher Experte und als Pädagoge (= Lernbegleiter) unersetzlich, tritt aber als Wissensvermittler in den Hintergrund.

Auf der Grundlage dieser pädagogisch-didaktischen Konzeption wurde vom SOL-Institut in Ulm der lerntheoretische Ansatz „SOL – Selbstorganisiertes Lernen“ entwickelt, der die Lernleistungen der Schüler nachweislich verbessert hat. Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung soll deshalb „SOL- selbstorganisiertes Lernen“ an der CBS mehr und mehr umgesetzt werden.  

Für die Schule bedeutet diese Entwicklung ein Paradigmenwechsel: Lehrer müssen eine wertschätzende Haltung und eine einfühlsame Interaktion im Unterricht pflegen, Vielfalt und Heterogenität wertschätzen, eine positive Fehlerkultur anstreben und differenzierte Leistungsrückmeldungen geben. Sie müssen den Schülern die erforderlichen Kompetenzen vermitteln, damit diese sich Ziele für ihr eigenes Lernen setzen, ihre Lernprozesse planen, geeignete Lernstrategien auswählen und ihre Lernleistung reflektieren können.  

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Kompetenzorientierung
  • Erstellung eines Schulcurriculums auf der Grundlage von Kompetenzorientierung
  •  Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Lerntheorien“
  • Qualifizierung von 4 Kollegen in SOL – Selbstorganisiertes Lernen
  • Verankerung von SOL im Fortbildungsprogramm
  • Schulinterne Fortbildungen zu SOL
  • Analyse des SOL-Unterrichts im Rahmen der Schulinspektion
  • Aufnahme von SOL in die Zielvereinbarung mit dem Staatlichen Schulamt
  • Einrichtung eines Controlling-Verfahrens zur Umsetzung von SOL

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Einrichtung einer SOL-Datenbank
  • Diskussion der vorgelegten SOL-Arrangements in den Fachkonferenzen
  • Planung von SOL-Arrangements während der Kooperationstage
  • Durchführung der SOL-Arrangements in Lehrerteams / Jahrgangsstufen
  • Durchführung von mindestens 3 SOL-Arrangements pro Schulhalbjahr (ab Jg. 5)
  • Unterrichtshospitationen im SOL-Unterricht

 

 

6.2. Fördern und Fordern

 

Im Sinne unserer pädgaogischen Überzeugungen wollen wir jeden einzelnen Schüler gemäß seinen Begabungen, Kompetenzen und Talenten fördern und fordern. Mit dieser Zielformulierung haben wir ein umfangreiches „Förderangebot“ eingerichtet und im Konzept „Förderung und Inklusion“ beschrieben. Neben der Kooperation mit den Kollegen vom BFZ, der Dezentralen Erziehungshilfe oder dem Jugendamt stehen im Mittelpunkt der individuellen Förderung zahlreiche Förderangebote der Lehrerinnen und Lehrer, unterstützende Angebote durch Honorarkräfte sowie eine intensive Arbeit mit Förderplänen.

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • zwei Förderplankonferenzen pro Schuljahr wurden eingerichtet
  • Zeugniskonferenzen wurden zu Förderplankonferenzen erweitert
  • Kooperationen mit BFZ und DEH[1] wurden ausgebaut
  • Das Ganztagsprogramm wurde in das Förderprogramm eingebunden
  • Förderangebote für Deutsch, Englisch, Mathe - als Vorbereitung auf die zentralen Abschlussarbeiten - wurden eingerichtet

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Lernstandserhebungen werden regelmäßig durchgeführt und Diagnoseverfahren ritualisiert eingesetzt
  • Ein Verantwortlicher für das Förderprogramm / Förderprogramm wird ernannt.

 

 

6.3. Gesundheitserziehung

 

Gesundheitsförderung ist für uns nicht nur Selbstzweck sondern wichtiger Bestandteil der Organisationsentwicklung, d.h. mehr Bildungsqualität soll durch verbesserte Gesundheitsqualität erreicht werden. Die physische Gesundheit soll durch eine gesunde  Lernumgebung und Lebensführung  verbessert werden (z.B. durch die Umsetzung der Konzepte „Mittagstisch“ oder  „Bewegte Schule“), die psychische Gesundheit soll  durch ein wertschätzendes Schulklima, durch eine gute Arbeitsatmosphäre, durch eine sinnvolle Arbeitsbelastung und durch eine ausgewogene Aufgabenverteilung verbessert werden.

 

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • Einrichtung eines Mittagstischs mit einem gesunden Nahrungsangebot.
  • Förderung des sozialen Klimas durch eine Bereichsgruppe „Soziales Miteinander“
  • Förderung des Schulklimas durch gemeinsame Veranstaltungen (Wandertage, Sportveranstaltungen, Kollegiumsausflüge, gemeinsames Mittagessen)
  • Einführung von Kooperationsstrukturen („Kooperationstage“)
  • Entwicklung einer Feierkultur
  • Beauftragung einer „Sicherheitsbeauftragten“
  • Schulinterne Fortbildungen zum Thema „Lehrergesundheit“

 

Ausblick (2013 – 2016)

  • Weiterentwicklung des Konzepts „Klassen gehen essen“
  • Ausbau der Teamarbeit (= „Kooperationszeiten“)
  • Ausbau einer Feed-Back-Kultur und einer wertschätzenden Haltung.
  • Konzeptentwicklung „Berufseinsteiger“
  • Jährliche Zielvereinbarungsgespräche
  • Rhythmisierung des Schultages
  • Analyse von Gefährdungslagen

 

 

 

6.4. Bewegungsförderung „Beweg dich Schule“

 

Ausgehend von der Erkenntnis, dass ein bewegungsarmer Schulalltag bei Schülern (und bei Lehrern!) zu Ermüdung, Unaufmerksamkeit, fehlender Motivation, Konzentrationsschwäche usw. führt, wird in der sportwissenschaftlichen und sportpädagogischen Literatur mehr Bewegung für die traditionelle „Sitzschule“ gefordert. Als Konsequenz wurde 2014 eine Projektgruppe an der CBS gebildet, die in Kooperation mit der Bereichsgruppe „Schule und Gesundheit“ und dem Fachbereich „Sport“ das Konzept „Beweg dich Schule“ entwickelt. Ziel des Konzeptes ist die Integration von Bewegung in vielen Bereichen des Schullebens.

 

Bewegte Schule

Ist-Stand:

  • Bundesjugendspiele
  • Waldjugendspiele (Grundschule)
  • Schulinterne Fußballturniere (Halle und DFB-Minifußballfeld)
  • Sponsorenlauf
  • Schulinternes Sportfest (Ballsportarten für die SEK I)
  • Teilnahme an den Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“ (Handball und Fußball)
  • Durchführung einer Sportnacht im Klassenverband (Grundschule und SEK I)

 

Ziele:

  • Durchführung eines Sportfests für die Grundschule
  • Organisation von weiteren Sportveranstaltungen, z. B. SportFun Team Day

 

Bewegte Ganztagsschule

Ist-Stand

  • Sport AG  (Jg. 2 – 4), Handball AG, Fußball AG (Jg. 5 – 7),

Volleyball-AG  (Jg. 7 – 10)

  • Ganztagsangebote: Handball (Jg. 2 – 5), Fitness-Training (Jg. 5 – 10), Hapkido (Jg. 5 – 7)
  • Pausenangebot: Fun & Action (Klassen 5 -10)

 

 

Ziele

  • Einrichtung einer AG „Sportförderunterricht in der Grundschule“
  • Ausbau der Kooperation mit den Sportvereinen des Ortes
  • Einrichtung einer Ski-AG

 

 

Bewegte Pause

Ist-Stand

Das Schulgelände bietet mit seiner spezifischen Gestaltung und Ausstattung vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten, für Bewegung, Spiel und Entspannung:

  • eine Hügellandschaft mit Sinnespfad
  • das „Klassenzimmer im Freien“, einen Schulgarten
  • ein Spielehaus, Spielgeräte zum Klettern, Schwingen, Rutschen…
  • Ruhezonen mit Bänken, Schattenplätze
  • ein Mini-Fußballfeld, einen Aschenplatz, ein Basketball-Feld, eine Tischtennisplatte, Kicker
  • Felder für Hüpfspiele

 

Ziele

  • Einrichtung eines regelmäßigen Verleihs von Spielgeräten
  • Erweiterung der Spielgeräte

 

Bewegter Unterricht

„Bewegtes Lernen“ fordert Bewegung als festen Bestandteil in möglichst vielen Unterrichtsstunden, um den Bewegungs-Sinn und damit einen zusätzlichen Sensor beim Lernen anzusprechen. Bewegung wird in diesem Zusammenhang zu einem integralen Bestandteil des Fachunterrichts, d.h. der Lerngegenstand des jeweiligen Faches wird durch Phasen der Bewegung nicht verlassen.

„Bewegungspausen und Entspannungsphasen“ rechtfertigen eine Unterbrechung der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand, weil sie für eine neuerliche Konzentration und Aufmerksamkeit sorgen.  

 

Ist-Stand

In der Grundstufe hat sich „Bewegtes Lernen“ als eine wichtige methodische Bereicherung des Unterrichts etabliert und in vielen Stunden einen festen Platz eingenommen.

 

Ziele

In der Sekundarstufe I soll „Bewegter Unterricht“ vermehrt in Planung und Organisation von Unterrichtsarrangements integriert werden. Im Rahmen Schulinterner Lehrerfortbildungen sollen die Kolleginnen und Kollegen methodisch-didaktisch auf diese Forderung vorbereitet werden …

  • mit Workshops zum Thema „Bewegtes Lernen + SOL“  
  • mit Inputs auf Gesamtkonferenzen (= Präsentation bewährter Bewegung im Unterricht)
  • durch die Anlage einer Ideensammlung (= Hebung „verborgener Schätze“)  

 

Bewegte Lehrer

Ist-Stand

  • Bewegungspausen während der Gesamtkonferenzen

 

 

Ziele

  • Einführung von Bewegungspausen während der Konferenzen
  • Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema „Beweg dich Schule“
  • Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema „Lehrergesundheit“

 

 

6.5. Ausbildungsreife, Berufs- und Studienorientierung

 

Schülerinnen und Schüler sollen am Ende ihrer schulischen Schullaufbahn befähigt sein, eine fundierte Berufs- oder Studienwahlentscheidung zu treffen. Während Gymnasialschüler im Rahmen der „Studienorientierung“ in erster Linie auf das weiterführende Bildungsangebot vorbereitet werden, steht für Haupt- und Realschüler bei der „Berufsorientierung“ der Übergang in die Berufswelt, die Vorbereitung auf eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz im Vordergrund.

„Berufs- und Studienorientierung“ an der CBS  berücksichtigt darüber hinaus auch die spezifischen Anforderungen von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder mit Migrationshintergrund  und genderspezifische Aspekte. Das erfolgt - beginnend in der Förderstufe - in der fächerübergreifenden Thematisierung der „Berufs- und Arbeitswelt“ in den Fächern Arbeitslehre, Gesellschaftslehre und Deutsch. Konkrete Einblicke in die Arbeitswelt vermittelt erstmalig im Jahrgang 5 die Teilnahme am Girl’s Day / Boy’s Day; später folgen ab der Jahrgangsstufe 7 Betriebserkundungen und Betriebsbesichtigungen, im Jahrgang 8 der „Kontinuierlichen Praxistag“ und im Jahrgang 9 das Betriebspraktikum.   

Berufs- und Studienorientierung an der CBS findet in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern statt – insbesondere mit Betrieben der Region oder mit der Bundesagentur für Arbeit, die u.a.  Hauptschüler mit einer drohenden Abschlussgefährdung intensiv betreut.

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • Ernennung einer Beauftragten für Berufsorientierung / Studienorientierung
  • Ernennung eines Olov-Beauftragten
  • Entwicklung eines Schulcurriculums zur Studien- bzw. Studienorientierung
  • Einrichtung und Pflege einer Info-Wand 
  • Organisation der 2. Berufsmesse
  • Einrichtung von berufsorientierten WP-Kursen (Landschaftsbau, Bürokommunikation, Gastronomie, Metalltechnik),
  • Einführung des Brufswahlpasses in den Bildungsgängen Haupt- und Realschule
  • Einführung der „Berufseinstiegsbegleitung“
  • Einführung der verbindlichen Evaluation der betrieblichen Praxisphasen

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Erweiterung des schuleigenen Curriculums in Bezug auf die Genderproblematik, auf Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, Lerneinschränkungen oder Behinderungen
  • Ausbau der Kooperationsformen mit der Berufsschule in Wolfhagen
  • intensivere Verknüpfung der Berufsorientierung mit individuellen Förderplänen
  • intensivere Einbindung von Eltern in die BO[1]
    • Einrichtung von Info-Veranstaltungen für die Erziehungsberechtigten ab Klasse 7
    • Einbindung von Berufsexperten aus der Elternschaft
    • Einbindungen von Eltern bei der Organisation der Berufsmesse e

 

 

 

 

Das Konzept der Grundstufe

Motto: Langsam, leise, friedlich, freundlich

 

 

 

Schulleben

Zur Stärkung der Klassengemeinschaft …

  • beginnt das Schuljahr mit einer Einführungswoche,
  • gehen die Klassen einmal pro Halbjahr gemeinsam in die Mensa

 

Lernzeit: Im Rahmen des Ganztagsprogramms bietet die Grundstufe in der 5. und 6. Stunde täglich eine „Lernzeit“ an. Hier ist Gelegenheit, unter Anleitung Aufgaben zu erledigen, Fragen zu stellen und Lernhinweise zu bekommen.

Mittagsbetreuung: Die Schüler und Schülerinnen  können ab 11:10 Uhr in die Betreuung gehen und von 13:00 – 16.30 Uhr die Nachmittagsbetreuung besuchen.

Arbeitsgemeinschaften: Schon für die Jüngsten stehen AG-Angebote am Nachmittag zur Auswahl.

 

Kooperation und Kommunikation nach außen

Rückblick (2011 - 2013):

  • Übergang Kindergarten/Vorschule/Schule: Vor dem eigentlichen Schulbeginn können die Kinder die Vorschule an der CBS besuchen. Die pädagogische Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Vorschule und Schule erfolgt auf drei Ebenen:
    • gemeinsame Aktionen von Kindergartenkindern und Schulanfängern
    • Elternabende und Informationsveranstaltungen
    • Beratungen zwischen Erzieherinnen und Lehrkräften
  • Übergang Grundstufe/Sekundarstufe: In der Grundstufe werden die Schüler/innen gezielt auf die Sekundarstufe I vorbereitet. Zum Ende des Schuljahrs findet eine Übergabebesprechung zwischen den Klassenlehrern der 4. Klasse der abgebenden Grundschulen und den zukünftigen Klassenlehrern der 5. Klassen statt, eine weitere Besprechung ist vor den Herbstferien. Dabei geben die abgebenden Kollegen gezielt Informationen über fachliche und methodische Kompetenzen der SuS weiter.
  • Waldjugendspiele: Die Organisation der jährlichen WJS, an denen die SuS des Schulverbundes BEN[2] teilnehmen, erfolgt durch das Forstamt Wolfhagen. Inhaltlich werden Themen aus der Biologie und Ökologie des Waldes vorgestellt.

 

Ausblick (2014 – 2016):

Die Kooperation zwischen den abgebenden Grundschulen und der CBS soll ritualisiert und intensiviert werden.  

 

Erwerb überfachlicher Kompetenzen

Rückblick (2011 - 2013)

  • Ferdi[3] – Programm: Mit dem Verhaltenstraining für Schulanfänger sollen emotionale und soziale Kompetenzen eingeübt werden.
  • Kooperationsformen: Die Schülerinnen und Schüler lernen mit wechselnden Lernpartnern und Gruppen zusammen zu arbeiten.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Etablierung von jeweils 2 SOL-Projekttagen im Halbjahr mit fächer- und klassenübergreifenden Projektthemen
  • Einführung des Klassenrats in den Jahrgängen 3 und 4

 

Erwerb fachlicher Kompetenzen

Rückblick (2011 - 2013):

  • Kompetenzorientierung: Ein an Kompetenzen orientierter Unterricht unterstützt das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler und stellt das Kind in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Kollegen entwickeln Einheiten und Lernarrangements, z.B. mit Wochenplänen und Lerntagebüchern.
  • Fächerübergreifender Unterricht: Durch fächerübergreifende Unterrichtseinheiten und Projekte können sich Schüler ganzheitlich komplexen Fragestellungen nähern. Durch das Klassenlehrerprinzip kann ein Lehrer mehrere Fächer unterrichten und situativ neue fachthematische Schwerpunkte suchen.
  • Lesestunde: Einmal wöchentlich findet eine fachunabhängige Lesestunde statt. Es wird mit jahrgangsentsprechendem Material an der Verbesserung der Lesekompetenz gearbeitet.

 

Ausblick (2014 – 2016):

  • Selbstorganisiertes Lernen und Kompetenzorientierung: In allen Fächern sollen verstärkt SOL-Arrangements und Elemente aus „SOL – Selbstorganisiertes Lernen“ zum Einsatz kommen. Das fördert Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit, Transparenz der Lernprozesse und schafft Differenzierungsmöglichkeiten innerhalb jeder Lerngruppe.

 

Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse

Rückblick (2011 - 2013):

  • Hausaufgabenhefte: Der Umgang mit dem Hausaufgabenheft ist ein fester Bestandteil in der Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus. Ab dem 2. Halbjahr des 4. Schuljahres wird bereits in der Grundstufe die Agenda[4] der Förderstufe übernommen, um einen gleitenden Übergang zu fördern.
  • Projektwoche: Zweimal im Schuljahr findet eine Projektwoche statt. Im ersten Halbjahr arbeiten die Kinder im Klassenverband an jahrgangsgebundenen Themen. Die Projektwoche im zweiten Halbjahr ist jahrgangsgemischt organisiert. Die Schüler durchlaufen verschiedene Stationen.

 

Ausblick (2014 – 2016):

  • SOL-Punktekonten: Durch die Arbeit mit „Punktekonten“ und „Kann-Listen“ bekommen Schüler und Eltern einen Überblick über Inhalte, Abläufe, Methoden und die Bewertung von Unterricht.

 

Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

Rückblick (2011 - 2013)

  • Fördern und Fordern: Den Förderaspekt betonen wir durch ausgewählte Screening-Verfahren in den Hauptfächern Mathematik, Englisch und Deutsch (Rechtschreiben und Lesen). Gemäß den Ergebnissen der Tests werden individuell für jeden Schüler passende Aufgaben und Methoden in einem Förderplan ausgewiesen.
  • Förderpläne: Ab dem 1. Schuljahr bekommen Schüler/innen bei Bedarf Förderpläne, die halbjährlich - im Rahmen von Förderplankonferenzen - evaluiert werden.
  • Diagnosen: Im Sinne einer passgenauen Förderung werden regelmäßig Lesescreenings, Leseolympiaden, Lernstandserhebungen, HSP[5] und DEMAT[6] durchgeführt und ausgewertet.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Individualisierung durch SOL:  Der Einsatz unterschiedlicher Arbeitspläne mithilfe des Instruments „Punktekonto“ ermöglicht es, den Fokus auf die Leistungen einzelner  SuS  zu legen und sie individuell da abzuholen, wo sie stehen.

 

Lernförderliches Klima und Lernumgebung

Rückblick (2011 - 2013)

  • Regeln und Rituale werden bewusst eingesetzt, weil sie sich fördernd auf das Lernen auswirken. Das sind u.a.: Erzählkreis, Feedbackmethode, Kummerkasten und Klassenregeln.
  • Frühstückspause: Am Ende der zweiten Schulstunde haben die Kinder 15 Minuten Zeit, um mit ihren Klassenkameraden gemeinsam im Klassenraum zu frühstücken.
  • Offener Anfang: Ab 7:20 Uhr können die Schüler/innen in die Schule kommen, um sich mit den Klassenkameraden zu treffen, zu spielen oder um Hausaufgaben zu machen.
  • Gemeinsamer Wochenanfang: Jeden Montagmorgen treffen sich Schüler und Lehrer zur Präsentation der Woche, zum gemeinsamen Singen oder zu Bewegungsspielen.
  • Patenschaften: Zu Beginn jedes neuen Schuljahres übernehmen die Drittklässler eine Patenschaft für die neuen Erstklässler. So stehen diese den Kleinsten mit Rat und Tat zur Seite, wenn es z.B. in der Pause Schwierigkeiten gibt oder es noch an der nötigen Orientierung mangelt.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Eingangswoche: Das Schuljahr beginnt mit einer institutionalisierten Eingangswoche mit Klassenlehrer-Unterricht. In dieser Woche wird in allen Jahrgängen mit dem „Eingangsprogramm“ gearbeitet.
  • Im offenen Anfang können sich die SuS täglich auf den Unterricht einstimmen.

 

Einverständnis und Akzeptanz

Rückblick (2011 - 2013)

  • Eltern wurden bei vielen Aktionen der Grundstufe eingebunden, z.B. durch Mitarbeit im Schulgarten, durch Begleitung von Ausflügen, Wandertagen und Exkursionen.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Stärkere Vernetzung von Kindergarten und Grundstufe

 

Nachhaltige Wirkungen

Rückblick (2011 - 2013)

  • Der aid[7]-Ernährungsführerschein: Schülerinnen und Schüler der 3. Jahrgangsstufe lernen spielerisch den praktischen Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten.
  • Schulgarten: Unsere Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen in den Bereichen Wachstum und Entwicklung von Pflanzen, Artenvielfalt, Gestaltung von Arbeitsabläufen und Arbeitsteilung.

 

Ausblick (2014 – 2016):

Die unterschiedlichen  Methoden werden sinnvoll in einem SOL-Konzept zusammengeführt. So sind die abgehenden Schülerinnen und Schüler für den Übergang in alle Schulformen der Mittelstufe / Sekundarstufe 1 gerüstet.

 

 

 

 

Das Konzept der Förderstufe

Motto: Gemeinsam lernen und leben

 

 

 

Schulleben

Zur Stärkung der Klassengemeinschaft …

  • beginnt das Schuljahr mit einer Einführungswoche,
  • gehen die Klassen einmal pro Halbjahr in die Mensa (s. Konzept Klassen gehen essen)

 

Kooperation und Kommunikation nach außen

Rückblick (2011 -2013)

  • Zum Ende des Schuljahrs findet eine Übergabe-Besprechung zwischen den Klassenlehrern der 4. Klassen der abgebenden Grundschulen und den Klassenlehrern der künftigen 5. Klassen statt, eine weitere Besprechung findet vor den Herbstferien statt.
  • Nach den Herbstferien finden ein „Tag der Offenen Tür“ und eine Informationsveranstaltung für Eltern und Schüler der Jahrgangsstufe 4 statt.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Die Kooperation zwischen den abgebenden Grundschulen und der CBS soll ritualisiert und intensiviert werden.

Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen

Rückblick (2011 – 2013)

  • Ein an Kompetenzen orientierter Unterricht unterstützt das individuelle Lernen der SuS und stellt das Kind in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns.
  • In zwei Projektwochen erproben, vertiefen und erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre im Regelunterricht erworbenen Kompetenzen in fach- und jahrgangsübergreifenden Projekten.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • In allen Fächern sollen verstärkt SOL-Arrangements zum Einsatz kommen.
  • Individuelle Förderpläne sollen in den Punktekonten berücksichtigt werden.
  • An 2 SOL- Projekttagen pro Halbjahr soll fächer- und klassenübergreifend  gearbeitet werden.

 

 

Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse

Rückblick (2011 – 2013)

  • Rituale: Für das Lernen förderlich wirkt sich die bewusste Übernahme der Rituale aus den Grundschulen aus: Sitzkreis, Feedbackmethode, Kummerkasten, Klassenregeln.
  • Agenda: die Agenda wird in den Klassen 5-7 als Aufgabenheft, Mitteilungsheft und  Lerntagebuch genutzt.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Der Klassenrat wird in allen Klassen in der Eingangswoche eingeführt. Eine Klassenratsstunde (nach dem Modell der Lesestunde) soll eingeführt werden.
  • Agenda: Die Agenda wird weiterhin als verbindliches Kommunikationsmittel zwischen Elternhaus und Schule genutzt.
  • SOL-Punktekonten: Durch den Einsatz der Punktekonten werden für Schüler und Eltern der Lernprozess und dessen Bewertung transparent und übersichtlich gestaltet.

 

 

Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

Rückblick (2011 – 2013)

  • Inklusion: Seit 2011 wurde in jedem Jahrgang 5 eine Klasse mit inklusiver Beschulung (IB) eingerichtet.
  • Fördern und Fordern: Den Förderaspekt betonen wir durch ausgewählte Screening-Verfahren in den Hauptfächern Mathematik, Englisch und Deutsch (Rechtschreiben und Lesen). Gemäß den Ergebnissen der Tests werden individuell für jeden Schüler passende Aufgaben und Methoden in einem Förderplan ausgewiesen.

Ausblick (2014 – 2016)

  • Inklusion: In allen Jahrgängen kann bei Bedarf eine Klasse mit inklusiver Beschulung gebildet werden, in der die unterrichtenden Kollegen durch externe Lehrkräfte unterstützt werden.
  • Individualisierung durch SOL: Mithilfe des „Punktekontos“ kann jeder Schüler seine eigenen Lernziele und seine eigenen Lernwege festlegen.
  • Screeningverfahren zur Feststellung der individuellen Kompetenzstufen werden zu Beginn des 5. Schuljahres durchgeführt, 
  • Förderpläne können mit Hilfe individueller Punktekonten umgesetzt werden.

 

Lernförderliches Klima und Lernumgebung

Rückblick (2011 – 2013)

  • Der/die Klassenlehrer/in  hat  einen  hohen Stundeneinsatz in seiner Klasse und eine Klassenlehrerstunde pro Woche.
  • Eine Kennenlernfahrt zu Beginn des Schuljahrs fördert ein positives Klassenklima
  • Die Schulsozialarbeit gestaltet 1-2 Projekttage in den 5. Klassen.    

Ausblick (2014 – 2016)

  • Eingangswoche: Das Schuljahr beginnt jährlich mit einer institutionalisierten Klassenlehrerwoche, in der in beiden Jahrgängen mit dem „Eingangsprogramm“ gearbeitet wird.
  • Der Klassenrat wird regelmäßig durchgeführt.
  • Im offenen Anfang können sich SuS täglich auf den Unterricht einstimmen.
  • Die Schulsozialarbeit gestaltet 1-2 Projekttage in den 5. Klassen.

 

Überfachliche Kompetenzen

Rückblick

  • Der Klassenrat als  Instrument zu Demokratielernen und Gewaltprävention befähigt die SuS im Übergang zur Sekundarstufe in einer neuen Klassenzusammensetzung Verantwortung zu übernehmen und Konflikte zu regeln.

 

 

 

 

 

Das Konzept der Mittelstufe

Motto: Schule - Orientierung für das Leben

 

 

 

 

Kooperation und Kommunikation nach außen

 

Rückblick (2011 – 2013):  

  • Im Herbst findet eine Informationsveranstaltung für SuS und deren Eltern über die weiterführenden Bildungsmöglichkeiten in Kooperation mit Vertretern beruflicher Schulen und der für die CBS zuständigen Berufsberaterin statt.
  • Interessierte SuS[8] können am Austausch mit unserer chinesischen Partnerschule in Shanghai teilnehmen und /oder chinesische Gastschüler aufnehmen.
  • Im Turnus von zwei Jahren findet im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung an der CBS eine Berufsmesse statt, in der sich sowohl ortsansässige Handwerksbetriebe als auch überregionale Industrieunternehmen sowie Berufsschulen vorstellen.
  • Frau Paul wird aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung im Marketing Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit an der CBS.

 

Ausblick (2013 – 2016):

  • Etablierung des Schüleraustauschs nach Les Pont-de-Cé in Frankreich in Kooperation mit der Gemeinde Bad Emstal.
  • Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem EU-Bildungsprogramm COMENIUS - Einrichtung eines weiteren Schüleraustauschs mit einer Schule im europäischen Ausland.
  • Die Kooperation mit weiterführenden Schulen soll insbesondere mit der Herwig-Blankertz-Schule in Wolfhagen ritualisiert und intensiviert werden.

 

Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen

 

Rückblick (2011 – 2013):  

  • Die zweite Fremdsprache ist ab der Jahrgangsstufe 7 Französisch.
  • Im bilingualen WP-Angebot ist Englisch die Unterrichtssprache in den Fächern Erdkunde und Geschichte.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 können sich auf das „PET [9]-Cambridge-Certificate“ vorbereiten. Dieses international anerkannte Sprachzertifikat belegt, dass die Absolventen über anwendungsorientiertes Englisch für Beruf, Studium und Reisen verfügen.
  • Das WP-Angebot „Darstellendes Spiel“ fördert kreative Ausdrucksmöglichkeiten und setzt einen literarischen und künstlerischen Schwerpunkt. Es richtet sich speziell an Gymnasialschüler.
    • SuS der Gymnasialklassen 8 – 10 erweitern ihre rhetorischen Fertigkeiten, ihr strukturiertes Denken und ihre Argumentationsfähigkeiten in der Vorbereitung und der Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“.
    • In zwei Projektwochen erproben, vertiefen und erweitern die SuS ihre im Regelunterricht erworbenen Kompetenzen in fach- und jahrgangsübergreifenden Projekten.
    • Geschulte Lehrkräfte, u.a.  SOL-Advancer, agieren als Lernbegleiter und befähigen die SuS durch den systematischen Einsatz von Lernarrangements zum selbstorganisierten und eigenverantwortlichen Lernen.
    • Einrichtung von zwei SOL-Klassen.

 

Ausblick (2014 – 2016):  

  • SOL und Kompetenzorientierung: In allen Fächern und Klassen sollen verstärkt SOL-Einheiten und Elemente aus dem SOL zum Einsatz kommen. Das fördert Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit, Transparenz der Lernprozesse und schafft Differenzierungsmöglichkeiten innerhalb jeder Lerngruppe.
  • In zwei themengebundenen SOL- Projekttagen pro Halbjahr wird fächer- und klassenübergreifend  selbstorganisiert gearbeitet.
  • Ein bilinguales Angebot (GL/Englisch) wird in den Regelunterricht der Jahrgangsstufen 7 bis 10 sowie einem Vorbereitungskurs mit Zusatzstunde in der Jahrgangsstufe 6 implementiert.
  • SuS nehmen an außerschulischen Sprachzertifikaten (Cambridge, ggf. DELF[10]) teil.

 

 

Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse

 

Rückblick (2011 – 2013):  

  • Ziele, Inhalt und Ablauf von Unterrichtseinheiten sind durch den Einsatz von „Advance Organizern“ transparent und geben den SuS Orientierung und Struktur.
  • Schulische Veranstaltungen sind im Jahresplan festgeschrieben und werden bereits zum Beginn des Schuljahres u.a. auf der Homepage der CBS veröffentlicht.

 

Ausblick (2013 – 2016):  

  • SOL Punktekonten: Durch den verstärkten Einsatz von vereinheitlichten Punktekonten werden für SuS und Eltern der Lernprozess und die Bewertung transparent und übersichtlich gestaltet.
  • Die Agenda wird auch ab Klasse 7 als verbindliches Kommunikationsmittel zwischen Elternhaus und Schule genutzt.

 

Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

 

Rückblick (2011 – 2013):  

  • In einem Turnus von drei Monaten finden Förderplankonferenzen statt, in denen sich alle Lehrkräfte, die in einer Klasse unterrichten, über Stärken und Entwicklungsbedarfe der SuS austauschen und gemeinsam individuelle Fördermaßnahmen entwickeln.
  • Kooperatives Lernen ist eine der acht Säulen von SOL und integraler Bestandteil jedes Lernarrangements. Es erhöht die Eigenaktivität und dient der Perspektivenverschränkung durch gegenseitigen Austausch. Kooperative Lernformen schaffen pädagogische Freiräume zur individuellen Lernförderung, -beratung und Leistungsrückmeldung.
  • Durch den vermehrten Einsatz von Doppelstunden und die Abschaffung des Pausengongs während der kleinen Pausen haben SuS in Absprache mit ihren Lehrern die Möglichkeit,  nach ihren Bedürfnissen eine 5-Minuten-Pause zu machen.

 

 

 

Ausblick (2013 – 2016):  

  • Individualisierung durch SOL:  Flächendeckender Einsatz von Punktekonten und Kann-Listen. 
  • Rhythmisierung von Unterricht: Angelehnt an den Biorhythmus des Menschen sollen Unterrichtszeiten durch die Einteilung des Schultages in 90-Minuten-Blöcke ein zeitlich ausgewogener Wechsel aus Anstrengung und Entspannung, Bewegung und Ruhe, kognitiven und praktischen Arbeitsphasen usw. erreicht werden.

 

 

Lernförderliches Klima und Lernumgebung

 

Rückblick (2011 – 2013):  

  • Einführung eines offenen Anfangs bis 8.00 Uhr zur Einstimmung auf den Unterricht.
  • Überarbeitung der Schulkonventionen, die u.a. verbindliche Vereinbarungen zur Schaffung bzw. Aufrechterhaltung eines lernförderlichen Schulklimas beinhalten.

 

Ausblick (2013 – 2016):  

  • Verabschiedung des Konzeptes „Bewegte Schule“.
  • Einführung eines Sozialpasses.
 

[1] BO = Berufsorientierung

[2] BEN = Balhorn, Emstal, Naumburg

[3] Ferdi = ein Verhaltenstraining für Schulanfänger

[4] Agenda = Terminplaner, Hausaufgaben- und Mitteilungsheft

[5] HSP = Hamburger Schreibprobe

[6] DEMAT = Deutscher Mathematiktest (Jahrgang 3)

[7] Aid = engl. Hilfe (ein System zur Ernährungsberatung)

[8] SuS – Schülerinnen und Schüler

[9] PET – Preliminary English Test

[10] DELF - Diplôme d’Etudes en langue française

 

 

[1] DEH = Dezentrale Erziehungshilfe