Christine-Brückner-Schule
Christine-Brückner-Schule

V. Schulkultur

Unser Slogan:

„Wir machen Schule“

 

Unsere Mission

Wir bieten beste Bildung, Erziehung, Betreuung und Beratung.

 

Unsere Vision

Wir entwickeln die CBS zu einem vorbildlichen Lernort und Lebensraum

für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 – 10

… unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft,

ungeachtet ihrer Begabungen und Fähigkeiten.

 

Auf der Grundlage moderner Unterrichtstheorien,

guter Unterrichtsqualität, intensiver Förderung und einfühlsamer Betreuung

bieten wir in enger Zusammenarbeit mit den Eltern

unseren Schülerinnen und Schülern beste Bildung und optimale Abschlüsse.

 

 

 

Unsere pädagogischen Grundüberzeugungen

 

Im Sinne von mehr Bildungsgerechtigkeit wollen wir jeder Schülerin und jedem Schüler gerecht werden - unabhängig von seinen Lernvoraussetzung oder Begabungen, von Behinderungen oder Beeinträchtigungen. Wir rücken den Einzelnen noch weiter in den Mittelpunkt unserer Bemühungen. Sein Wohlbefinden, sein Leistungsvermögen und seine Lernfortschritte sollen unsere Arbeit bestimmen. Das setzen wir um mit persönlicher Ansprache und individueller Förderung, durch individualisierende und differenzierende  Unterrichtsplanungen … und eine Unterrichtspraxis auf der Grundlage von Eigenverantwortlichem Arbeiten (EVA) bzw. selbstorganisiertem Lernen (SOL).

 

Dabei wollen wir Leistungsbereitschaft abverlangen und Arbeitsdisziplin einfordern. Wir wollen fördern und fordern - in der Rückbesinnung auf traditionelle Werte wie Höflichkeit, Respekt, Achtung, aber auch mit dem offenen Bekenntnis zu Tugenden wie Fleiß, Ordnung und Pünktlichkeit.

 

Gemäß unseren Vorstellungen von Schule wollen wir alle Beteiligten in den Gestaltungsprozess einbinden und Lehrern, Schülern und Eltern gleichermaßen Verantwortung übertragen.

Wir wollen als Vorbilder positive Werte vorleben, verantwortungsvolle Haltungen zeigen und soziale Einstellungen beweisen. Wir wollen an einem Lernklima arbeiten, das geprägt ist durch Toleranz, durch die Akzeptanz des Fremden, durch Rücksicht auf den Anderen und Nachsicht mit dem Schwächeren.

 

 

 

5.2. Schulleben

 

5.2.1  Klassensprecher, Schülerrat und Schulsprecher

Die gesetzgegebene Möglichkeit der Schülerinnen und Schüler, sich am Gestaltungsprozess der Schule zu beteiligen, hat einen hohen Stellenwert an der Christine Brückner Schule, weshalb die Schülervertretungsarbeit weiterentwickelt und verbessert werden soll.

Die Schüler sollen – gemäß den pädagogischen Grundüberzeugungen unserer Schule – selbst Verantwortung übernehmen und am Entscheidungsprozess aktiv teilhaben und ihn beeinflussen. Die Teilnahme an Gremiensitzungen ist dazu von entscheidender Bedeutung und wird deshalb unterstützt.
Die Schülervertretung als Ganzes stellt sich deshalb Ziele, die zur dauerhaften Etablierung beitragen, um die Interessen der Schüler auch in Zukunft vertreten zu können.

 

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • Einrichtung einer Mitteilungswand für SV[1]-Informationen
  • Einrichtung eines SV-Raumes mit entsprechender Infrastruktur
  • Mitarbeit in der Schulkonferenz / Mitarbeit im Kreisschülerrat
  • Veröffentlichung eines Terminplans für Schülerratssitzungen
  • Teilnahme an Gesamtkonferenzen
  • Fortbildung mit dem SV-Bildungswerk

Ausblick (2014 – 2016)

Auf der Grundlage des Erreichten setzten wir uns Ziele für die kommenden Jahre, die es zu verwirkliche gilt:

  • Festschreibung von Tagungsterminen der SV-Gremien in den Jahresplan der Schule
  • Verabredung von festen Sprechzeiten der Verbindungslehrer und der SV-Mitarbeiter
  • Erstellung einer Mappe mit grundlegenden Informationen zur SV-Arbeit, die in den Klassen mit jeweils einem Exemplar vorhanden sein muss
  • Einführung einer regelmäßig stattfindenden und verbindlichen SV-Stunde
  • Verabschiedung einer Geschäftsordnung zur SV-Arbeit an der Christine-Brückner-Schule
  • Organisation von SV-Veranstaltungen

 

5.2. Schulleben

 

5.2.2 Eltern, Elternarbeit und Erziehungspartnerschaft

Eine gute und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus ist eine grundlegende Voraussetzung für schulischen Erfolg. Elternarbeit muss grundsätzlich alle Eltern erreichen und darf keine Alibiveranstaltung sein. Wichtig ist, dass Eltern in ihrer Rolle als Unterstützer für das Kind von der Schule ernst genommen werden. Gute Elternarbeit setzt voraus, dass die Eltern und ihr Kind in einer Schule willkommen sind und wissen, dass die Schule das Beste für das Kind will.

An der Christine-Brückner-Schule wird auf dieses Engagement der Eltern sehr viel Wert gelegt. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Zusammenarbeit in den „klassischen Randbereichen“, wie Schulfeste, Klassenausflüge oder andere Hilfestellungen, sondern bezieht Eltern auch zunehmend in die Kernbereiche des Schullebens ein, z.B. in die Unterrichtgestaltung, in die Entwicklung des Schulkonzepts, des Krisen- und Beschwerdemanagements usw.

Auch die Projektgruppen, an denen Schüler und Eltern teilnehmen können, zeigen ein Verständnis von Zusammenarbeit, dass versucht, ein partnerschaftliches Verhältnis zu schaffen. „Erziehungspartnerschaft“ kann aber nur gelingen, wenn alle am gleichen Strang ziehen.

Dazu gehört:

·         Wertschätzung der erzieherischen Arbeit der Eltern;

·         die Bereitschaft, Eltern am schulischen Leben teilhaben zu lassen - auch, um dem natürlichen Informationsbedürfnis der Eltern nachzukommen;

·         Vertrauen als Basis für die Zusammenarbeit zu sehen (das bedeutet auch, Vertrauen in die elterliche Sorge um das Kind zu haben)

 

Eltern wollen ernst genommen werden. Dort, wo dies erfolgt, bleiben Impulse für die Schulentwicklung nicht aus – gemäß dem Motto: „Gemeinsam gelingt es besser!“

 

5.2.3. Sozialarbeit

Sozialarbeit in Schule (SiS[2]) kommt im Erziehungsprozess eine wichtige Vermittlungs- und Scharnierfunktion zu. Als eigenständiger Fachdienst und verlässlicher Partner für Schüler, Eltern und Lehrer bildet SiS das Bindeglied zwischen Jugendhilfe, Gemeinwesen und Schule und leistet mittels inner- und außerschulischer Vernetzung einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Lern- und Lebensumfeldes unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Angebote von SiS setzen frühzeitig an den Problemen und Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler an, erweitern ihre sozialen Kompetenzen und ermöglichen einen anderen Blickwinkel.

Unterstützend und begleitend vervollständigen sozialpädagogische Ressourcen und Methoden somit die intensive schulische Förderung und erweitern die Unterrichtsangebote, etwa in Form von Einzelfallhilfen oder sozialpädagogischen Gruppenangeboten.

 

Rückblick (2011 - 2013)

In den letzten beiden Jahren wurden folgende Unterstützungsmaßnahmen von SiS im Schulleben weitergeführt:

  • Beratung und Begleitung der pädagogischen Weiterentwicklung der Schule,
  • Beratung von Schülerinnen und Schüler in persönlichen, entwicklungsbedingten und sozialen Fragen,
  • Unterstützung von Eltern und Lehrern in Schul-, Entwicklungs- und Erziehungsfragen,
  • Unterstützung der Schule bei Maßnahmen der Sucht- und Gewaltprävention,
  • Durchführung sozialpädagogischer Gruppenangebote, die gemeinschaftliche Erfahrungen mit eigenen Fähigkeiten/Stärken, aber auch Grenzen/Defiziten ermöglichen, alternative Lösungs- und Bewältigungsstrategien aufzeigen und einen anderen Umgang miteinander erfahrbar machen,
  • Arbeit in/mit den schulischen Gremien,
  • Ausbildung von Multiplikatoren und Begleitung in der Präventionsarbeit,
  • Vernetzung mit inner- und außerschulischen Kooperationspartnern. 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Aufbau und Installation eines verbindlichen Präventionskonzeptes, mithilfe einer innerschulischen Projektentwicklungsgruppe die im hessischen GuD-Projekt[3] verankert ist
  • Aufbau von geschlechtsspezifischen, sozialpädagogischen Angeboten
  • Auf- und Ausbau von Netzwerken für die Präventionsarbeit
  • Organisation von sozialpädagogischen Angebote als Ergänzung zum Ganztagsschulprogramms 

 

5.2.4. Tätigkeit des Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) sowie Inklusive Beschulung

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit von BFZ-Wolfhagen und Christine-Brückner-Schule ist die gemeinsame präventive Arbeit. Deren vorrangiges Ziel ist es, Schüler/innen mit „besonderen Schwierigkeiten“ vor einem Versagen an der Regelschule zu bewahren. Dies lässt sich erreichen durch fachliche Beratung von Lehrer/innen und Erziehungsberechtigten aber auch durch Früherkennung der Ursachen für Schwierigkeiten … beispielsweise beim Lernen, bei der Sprachentwicklung oder bei der sozial-emotionalen Entwicklung.   

Ein weiterer Schwerpunkt in der BFZ-Tätigkeit ist die gemeinschaftliche Entwicklung angemessener und differenzierter Förderstrukturen, die eine spezifische Unterstützung von SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf ermöglichen.

Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 bietet die CBS „Inklusive Beschulung“ an. Diese garantiert Kindern und Jugendlichen mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung die Teilnahme am Unterricht in der Regelschule. Nach bisherigen Erfahrungen mit unseren IB-Klassen[4] profitieren alle Schülerinnen und Schüler vom gemeinsamen Unterricht: Sie machen über kognitives und sozial-emotionales Lernen hinaus erweiterte Lernerfahrungen. Sowohl Jungen und Mädchen mit als auch ohne sonderpädagogische Förderung zeigen nach Einschätzung der unterrichtenden Lehrer insgesamt eine positivere Persönlichkeitsentwicklung.

 

Rückblick (2011 – 2013)

  • In den Klassenstufen 5, 6 und 7 wurden insgesamt 7 SchülerInnen mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in IB-Klassen unterrichtet.
  • Ein Mitarbeiter des BFZ begleitete die IB-Klassen mit 21 Wochenstunden.
  • Zwei FörderschullehrerInnen führten vorbeugende Fördermaßnahmen durch.
  • Auf der Basis der in den sonderpädagogischen Stellungnahmen dargelegten Kind-Umwelt-Analysen wurden individuelle Förderpläne für die IB-Schüler erstellt.
  • Der Förderschullehrer stand bei der Erreichung der jeweils individuellen Lernziele beratend und unterstützend zur Seite.

 

Ausblick (2014 – 2016)

  • Werbung um die „wohlwollende“ Akzeptanz der Elternschaft für IB-Klassen
  • Gestaltung der Schüler-Schüler-Beziehungen in sozial erwünschter Weise
  • Berücksichtigung der differenzierten Lehrplananforderungen bzgl. Inhalt und Quantität (unterschiedliche Lehrpläne der allgemeinen Schule sowie der Förderschule für Lernhilfe)
  • Integration der Inklusionslehrer/innen in das Kollegium der CBS
  • Entwicklung eines synoptischen Schulcurriculums für SchülerInnen mit Anspruch auf  Sonderpädagogische Förderung im Förderbereich Lernen  
  • Ausbau und Weiterentwicklung eines individualisierenden und differenzierenden Unterrichts
  • Ausbau der Kooperation der BFZ-Kollegen und der Lehrerinnen und Lehrer in IB-Klassen
  • Einrichtung von Hospitationsmöglichkeiten für interessierte Kollegen
  • Veränderungen / Erweiterungen im Schulgebäude im Sinne der IB-Schüler gemäß ihrer spezifischen Behinderungen (z.B. in den Förderbereichen Hören, Sehen, Körperbehinderung)
  • Weitere Qualifizierung interessierter Kollegen / Teilnahme an  Fortbildungsmaßnahmen

 

 

  1. Kommunikation und Kooperation mit dem Schulumfeld

Als Schule mit ländlich-dörflichem Einzugsgebiet ist die CBS nicht nur Bildungseinrichtung sondern auch wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Gemeinde. Mit ihrem vollständigen  Bildungsangebot (= Grundstufe + Mittelstufe – mit allen Schulformen und Bildungsabschlüssen) ist die CBS ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur der Gemeinde Sand und ein gutes Standortargument. Als Konsequenz aus unserer „Öffnung zum Umfeld“ pflegen wir feste Kooperationsstrukturen mit Institutionen, Vereinen und Verbänden der Region.

 

Rückblick (2011 - 2013)

Unsere Kooperationspartner sind:

  • die politische Gemeinde Bad Emstal / Sand

= Bewirtschaftung von Grundstücken der Gemeinde („Schulgarten“, „Schulwald“)

= Gemeinsame Beteiligung am Aktionstag „Sauberhafter Schulweg“

= Teilnahme der Schule an Veranstaltungen der Gemeinde

= Konsultationsgespräche zwischen Bürgermeister und Schulleiter

= Teilnahme an der Städtepartnerschaft der Gemeinde

  • die Kindergärten

= Durchführung von Schnupperbesuchen

= Hospitationsbesuche der Betreuerinnen und Lehrerinnen

= Betreuung der Vorschule

  • der Sportverein Vereine

=  Angebote der Abteilung Handball, Tennis  

  • der ADAC

= Aktion „Achtung Auto“

= Schulwegesicherheit (s. Projektgruppe)

  • die Feuerwehr
  • der ASB

= Ausbildung der Ersthelfer

  • die Evangelische Kirche

= Organisation von Gottesdiensten

= Einsatz der Pfarrer als Religionslehrer

  • der Kultur- und Geschichtsverein.

= Herausgabe des Buches „Vom Aussterben bedrohte Handwerkerberufe“

= Einrichtung des außerschulischen Lernortes „Heimatmuseum in Merxhausen“

  • der VDK

= siehe Projektgruppe:  „Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge

  • die Polizeidienststelle Wolfhagen

= Konsultationsgespräche Schulleiter / Dienststellenleiter

= Zusammenarbeit im Projekt PiT (= Prävention im Team)

  • das Forstamt in Wolfhagen

= Organisation der „Waldjugendspiele“

  • die Berufsschule in Wolfhagen

 

Ausblick (2013 – 2016)

  • Pflege und Stabilisierung der Kooperationsstrukturen
  • Ausbau der Kooperation mit der Berufsschule in Wolfhagen
  • Ausbau der Konsultationsgespräche Bürgermeister-Schulleiter
  • Aufbau einer Schulpartnerschaft mit der Partnerstadt der Gemeinde in Frankreich  

 

 

[1] SV = Schülervertretung

[2] SiS = Sozialarbeit in Schule

[3] GuD = Gewaltprävention und Demokratielernen

[4] IB-Klassen = Klassen mit Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung