Christine-Brückner-Schule
Christine-Brückner-Schule

 

Christine Brückner, geborene Emde

 

* 10.12.1921 in Schmillinghausen

+ 21.12.1996 in Kassel

 

Christine Brückner war eine deutsche Schriftstellerin. Als Tochter eines Pfarrers wurde Christine Emde protestantisch erzogen, besuchte das Christian Rauch Gymnasium in Bad Arolsen und später die Jakob Grimm Schule in Kassel. Diese schloss sie 1937 mit der Mittleren Reife ab.

 

Nach dem Luftangriff auf Kassel am 22. Oktober 1943, floh sie nach Zuchow in Pommern.

 

1944 wurde sie Zweitköchin im Vogelsberg und legte ihr Abitur in Fulda ab. In diesem Jahr lernte sie auch ihren späteren Mann, Werner Brückner kennen. 1948 heirateten sie.

 

Sie studierte Volkswirtschaft, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie an der Philipps Universität in Marburg.

 

1954 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Ehe die Spuren verwehen“. Dieser war ein großer kommerzieller Erfolg.

 

Die Ehe der Brückners wurde 1958 in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben.

1960 kam Christine Brückner zurück nach Kassel.

 

1967 heiratete sie in zweiter Ehe den Schriftsteller Otto Heinrich Kühner, mit dem sie einen Autorenverband gründete.

Sie veröffentlichte hauptsächlich Erzählungen und Romane sowie Kinder- und Jugendbücher.

 

Zu ihren bekanntesten Werken zählen:

  • „Ehe die Spuren verwehen“, 1954
  • „Jauche und Levkojen“, „Nirgendwo ist Poenichen“, „Die Quints zur Poenichen“ – Trilogie, 1975
  • „Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“, 1983
  • „Mein schwarzes Sofa“, 1981
  • „Hat der Mensch Wurzeln?“, 1988
  • „Die Stunde des Rebhuhns, 1991“

 

1995 wurde ihr Mann pflegebedürftig. Sie verstarb nur wenige Wochen nach ihm im Dezember 1996.